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Feuer richtete Schaden in Höhe von 100.000 Euro an

Hüttblek - Erheblicher Sachschaden entstand am Sonnabendabend bei einem Brand in Hüttblek. Während die Feuerwehr auf einem an der Kaltenkirchener Straße gelegenen Feld ausrangierte Tannenbäume abbrannte, brach gegen 18 Uhr direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite ein Feuer im Dachstuhl eines Einfamilienhauses aus.

Der 45-jährige Bewohner war zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend. Er hatte sein Haus nur eine Viertelstunde zuvor verlassen und traf erst im Zuge der Löscharbeiten wieder an der Unglücksstelle ein.

Die Flammen waren von mehreren Zeugen entdeckt worden. Diese hatten zuvor einen lauten Knall gehört und waren so auf den Brand aufmerksam geworden. Da die Einsatzkräfte aus Hüttblek nicht ausreichten, wurden auch die Feuerwehren aus Kisdorf, Sievershütten und Struvenhütten alarmiert. Gemeinsam bekamen die Feuerwehrleute die Flammen schnell unter Kontrolle. Es gelang ihnen sogar, einen Vogel, der sich in einem Käfig in dem brennenden Gebäude befand, unbeschadet zu retten. Beim Löscheinsatz wurde ein Feuerwehrmann leicht an einer Hand verletzt. Die letzten Brandnester spürten Einsatzkräfte aus Kaltenkirchen mithilfe einer Wärmebildkamera auf. Komplett beendet war der Einsatz gegen 21 Uhr, als auch die Brandwache abgezogen werden konnte.

Der Dachstuhl des Hauses wurde von den Flammen vollständig zerstört. Durch die Löscharbeiten entstand zudem im gesamten Gebäude ein erheblicher Wasserschaden. Die Schadenssumme wird auf 100.000 Euro geschätzt. Anwohner in den umliegenden Häuser waren laut Auskunft der Feuerwehr zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Sie mussten ihre Wohnungen nicht verlassen. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei in Bad Segeberg aufgenommen.

Quelle: Segeberger Zeitung
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erschienen am 21. Januar 2008

 

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