Asche im Mülleimer: Holzhütte abgebrannt
Kaltenkirchen - Das ging gestern Vormittag gerade noch einmal gut. Zwar brannte im Krausen Baum 19 eine Holzhütte ab, doch die Männer der Freiwilligen Feuerwehr konnten durch ihr schnelles Eingreifen verhindern, dass die Flammen sich auf das angrenzende Wohnhaus und den Carport der Nachbarn ausbreiteten.
Gegen 9.30 Uhr brach das Feuer aus. "Als wir vor Ort eintrafen, brannte der Schuppen lichterloh", sagte ein Polizeisprecher.
Die Brandursache ist geklärt. Die Bewohnerin des Einfamilienhauses hatte am Abend zuvor den Kamin in Betrieb. Gestern schüttete sie die Asche in einer Plastikmülltonne im Holzschuppen. "Ich habe nicht bemerkt, dass da noch irgendwas geglimmt hat", sagte die sichtlich mitgenommene Frau an der Unglücksstelle.
Nur durch Zufall hatte sie die Flammen bemerkt. "Ich habe Geräusche gehört. Zuerst dachte ich, dass die von den Katzen verursacht wurden. Als ich aus dem Fenster blickte, sah ich es brennen. Ein Glück, dass ich zu Hause war", erzählte die Geschädigte.
Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehrleute war der 1,50 mal 1,50 Meter große Schuppen nicht mehr zu retten. Ein angrenzender Gartenzaun wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
Die Polizei geht von einem Schaden von rund 1000 Euro aus.
Feuerwehrleute untersuchten die abgebrannte Hütte zur Sicherheit noch mit einer Wärmebildkamera, um möglicherweise bestehende Brandnester zu orten, doch sie fanden nichts.
Quelle:
Segeberger
Zeitung
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erschienen am
7. Januar 2009