Totalschaden: Feuer im Schützenhaus
Kaltenkirchen (st) - In der Nacht zu Montag, 18. Mai, erreichte um 2.34 Uhr Gemeindewehrführer Thomas Schwedas der Alarm, dass es beim Schützenhaus beim Freizeitpark zu einem Feuer gekommen ist. Obwohl die Kameraden der Kaltenkirchener Feuerwehr sofort ausrückten, brannte bereits beim Eintreffen das Haus des Kaltenkirchener Schützenvereines in voller Ausdehnung.
Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Kaltenkirchen begannen sofort mit den Löscharbeiten, erhielten auch noch Unterstützung durch die Wehren Oersdorf und Kampen/Nützen, dennoch brannte das Dach des Schützenhauses komplett nieder. Gegen Morgen wurde zusätzlich die Kisdorfer Wehr mit ihrer Atemschutzabteilung hinzugezogen. Um die letzten kleineren Brände im Inneren endgültig zu löschen, forderte Schwedas die Firma Brockmann an, um das Dach entsprechend zu entfernen, damit kein Einsturz die Feuerwehrmänner gefährden kann. Die ganze Nacht und bis zum Vormittag waren die Blauröcke im Einsatz. „Es ist ein absoluter Totalschaden, ein Jammer obendrein, zumal am 6. Juni das Kreisschützenfest in Kaltenkirchen stattfinden sollte,“ so der Gemeindewehrführer.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen geht die Kripo davon aus, dass das Feuer aller Wahrscheinlichkeit nach durch Brandstiftung entstanden ist.
Der Brand ist demnach im Eingangsbereich des Schützenhauses ausgebrochen, woraufhin sich die Flammen ausgebreitet haben. Mehr kann derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gesagt werden.
Der durch das Feuer entstandene Sachschaden wurde durch die Kriminalpolizei auf einen sechsstelligen Eurobetrag geschätzt.
Morgen wird eine erneute kriminaltechnische Untersuchung des Brandortes mit Spezialisten der Spurensicherung der Bezirkskriminalinspektion Kiel stattfinden. Aller Voraussicht nach werden auch Brandmittelspürhunde eingesetzt.
Quelle:
UMSCHAU
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erschienen am
20. Mai 2009