Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.
Weiter Informationen diesem Thema finden Sie unter folgendem Link:
www.rauchmelder-lebensretter.de
Blaulicht und Martinshorn - was tun?
Begegnet man im Straßenverkehr Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn, dann ist der Notfall nicht weit. Viele Verkehrsteilnehmer wissen in diesen Situationen nicht, wie sie sich verhalten sollen, reagieren falsch oder gar nicht und halten so die Retter von ihrer Hilfeleistung ab. Das Ende einer Einsatzfahrt ist oft genug ein Unfall. Aber auch durch Behinderungen im Stadtverkehr geht den Einsatzkräften wertvolle Zeit verloren.
Fakten
Bundesweit
gibt es jährlich allein im Rettungsdienst 10 Millionen Einsatzfahrten.
Hierzu kommen die Einsätze von Feuerwehr und Polizei. Nicht selten ergeben
sich bei diesen Einsatzfahrten Gefahrensituationen mit anderen
Verkehrsteilnehmern. Das Risiko, in einem Verkehrsunfall mit Personenschaden
verwickelt zu werden, ist bei Einsatzfahrten mit Nutzung der Sondersignale
viermal so hoch wie bei "normalen" Fahrten. 17-fach erhöht ist das Risiko,
in einen Unfall mit einem Sachschaden von mehr als 1500 € verwickelt zu
werden. Neben Personen- und Sachschäden ist eine Folge dieser Unfälle, dass
Hilfe, die durch die Einsatzkräfte an anderer Stelle geleistet werden
sollte, zu spät kommt.
Durch Ihr Verhalten können Sie dazu betragen, das Unfallrisiko zu senken.
Jede Minute zählt! Die nächste Einsatzfahrt könnte auch für Sie von Bedeutung
sein!
Wegerecht
Blaulicht und Martinshorn gemeinsam gewähren einem Einsatzwagen das
Wegerecht, d.h. andere Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu
schaffen!
Begegnet man im Straßenverkehr einem Fahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn, dann ist ein Notfall nicht weit. Wer diese Sondersignale einsetzen darf und wie sich andere Verkehrsteilnehmer verhalten sollen, ist im Paragraph 38 StVO geregelt. Das so genannte Wegerecht wird von Feuerwehr, Polizei sowie Rettungs- und Hilfediensten nur in Anspruch genommen, wenn höchste Eile geboten ist.
Wie begegnet man Einsatzfahrzeugen richtig?
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Einspurige Fahrbahnen Auf einspurigen Fahrbahnen fahren alle Fahrzeuge nach rechts an den jeweiligen Fahrbahnrand. |
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Zwei- und mehrspurige Fahrbahnen Auf Fahrbahnen mit zwei oder mehr Fahrstreifen je Richtung, fahren die linken Fahrzeuge nach links und alle weiteren Fahrzeuge nach rechts. |
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Entgegenkommende Einsatzfahrzeuge Bei entgegenkommenden Einsatzfahrzeugen nach rechts ausweichen, Tempo verringern und ggf. anhalten. |
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Einsatzfahrzeug auf gleicher Höhe Fährt ein Einsatzfahrzeug auf gleicher Höhe, Geschwindigkeit verringern und Einsatzfahrzeug ggf. einscheren lassen. |
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Rote Ampel Vor einer roten Ampel nach rechts ausweichen, ggf. auch über die Haltelinie fahren, wenn es der Verkehr zulässt. Schon ein Meter kann nachfolgenden Fahrzeugen das Rangieren ermöglichen und dem Einsatzfahrzeug so freie Fahrt bieten. |
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Fußgänger und Radfahrer Auch Fußgänger und Radfahrer müssen Einsatzfahrzeuge passieren lassen und dabei auf eigene Vorrechte verzichten. |
Orientierung
Ruhe bewahren!
Woher kommen
die Signale?
In welche Richtung bewegen
sich die Einsatzfahrzeuge?
Wie viele Fahrzeuge sind
es?
Verhaltenshinweise
Immer den Blinker setzen, um Einsatzfahrzeugen anzuzeigen, in welche Richtung man Platz schaffen will; dabei auf andere Verkehrsteilnehmer (z.B. Radfahrer, Mofafahrer) achten.
Quelle:
ADAC
Link:
http://www.adac.de/ADAC_vor_Ort/Niedersachsen_Sachsen_Anhalt/Verkehr_Tec...