Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.
Weiter Informationen diesem Thema finden Sie unter folgendem Link:
www.rauchmelder-lebensretter.de
Blaulicht und Martinshorn
Begegnet man im Straßenverkehr Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn, dann ist der Notfall nicht weit. Viele Verkehrsteilnehmer wissen in diesen Situationen nicht, wie sie sich verhalten sollen, reagieren falsch oder gar nicht und halten so die Retter von ihrer Hilfeleistung ab. Das Ende einer Einsatzfahrt ist oft genug ein Unfall. Aber auch durch Behinderungen im Stadtverkehr geht den Einsatzkräften wertvolle Zeit verloren. mehr...
Merkblätter zur Schadensverhütung
Die folgenden Merkblätter wurden der Freiwilligen Feuerwehr Kaltenkirchen durch den Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein und der Provinzial zur Verfügung gestellt.
Brände in Wohngebäuden – Richtiges Verhalten im Brandfall! (279 KB)
Bei Bränden in Wohngebäuden gehen von dem Brandrauch gravierende Gefahren für die Bewohner aus. Der äußerst giftige Rauch breitet sich schnell und häufig unbemerkt aus. Vertraute Flure und Treppen werden unpassierbar. Wenn Bewohner die Tür zum verrauchten Treppenhaus oder Flur öffnen, geraten sie in Lebensgefahr, auch wenn der eigentliche Brandherd weit entfernt ist. Durch den Kamineffekt ziehen Hitze und Brandrauch bis in die obersten Stockwerke. mehr...
Brandgefahren im Haushalt - Fettbrand in Küchen (59 KB)
Die Anzahl der Brandschäden in Haushalten, die durch Koch-, Fritier- und Grillgeräte sowie durch elektrische Küchengeräte entstehen, nimmt trotz modernster Technik und Sicherheitshinweisen der Hersteller nicht ab. Täglich gehen die Meldungen über Küchen- und Wohnungsbrände durch die Medien. Die Folgen dieser Brände für Personen sind oftmals schwere Verbrennungen, Rauchvergiftungen oder sogar Todesfälle. Die Sachschäden kommen noch hinzu. Brandgefahr besteht immer dann, wenn Kochgeräte wie z.B. Elektro- und Gasherde, Backöfen, Mikrowellen, Brotbackmaschinen, Friteusen usw. unbeaufsichtigt sind, unsachgemäß benutzt werden, sich brennbares Material in unmittelbarer Nähe davon befindet oder sich ein technischer Defekt einstellt. Deshalb sollten die folgenden Ausführungen beachtet werden. mehr...
Feuerlöscher als Erste Hilfe und deren Handhabung (181 KB)
Tragbare Feuerlöscher sind – richtig eingesetzt – wertvolle Löschhilfen zur Bekämpfung eines Brandes in der "Entstehungsphase". Ihr Einsatz kann vor Schäden an Leib und Leben bewahren sowie zum Schutz von Sachwerten beitragen. mehr...
Gefahren beim Grillen und Hinweise für sicheres Grillen (84 KB)
Kaum klettern die Temperaturen am Thermometer, beginnt wieder die Grillsaison. Doch Fehler beim Anzünden oder beim Betreiben des Grills können sich "brandheiß" oder sogar lebensgefährlich auswirken. Eine "abgebrannte" Gartenparty oder äußerst schwere und schmerzhafte Verbrennungen (von Körperteilen) sind keine Seltenheit. Im Extremfall kann es sogar zu einem tödlichen Unfall kommen. Kinder sind besonders gefährdet, weil sie die Gefahren nicht einschätzen können. Verdeutlichen kann man sich die Gefahren daran, dass die aus dem Grill lodernden Flammen ca. 800 Grad Celsius, die Glut und das Rost ca. 500 Grad Celsius und das Gehäuse eines Metallgrills noch ca. 400 Grad Celsius Temperatur haben. Deshalb sollten die folgenden Ausführungen beachtet werden. mehr...
Hotels und Betriebe des Gaststättengewerbes (51 KB)
In Hotels und Betrieben des Gaststättengewerbes kommt es immer wieder zu
folgenschweren Bränden. Sehr viele davon sind auf unsachgemäße oder
fahrlässige Handhabung von täglich benutzten Betriebsmitteln, Anlagen und
Geräten zurückzuführen. Der bauliche und der betriebliche Brandschutz sind
in Hotels und Betrieben des Gaststättengewerbes sehr wichtig, sie dienen dem
Schutz der Gäste und Betriebsangehörigen sowie der Erhaltung von Sachwerten
und der Existenz des Betriebes. Deshalb ist folgendes zu beachten:
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Rauchmelder retten Leben (117 KB)
In Deutschland kommen jährlich ca. 500 Menschen bei Bränden ums Leben. Hauptursache ist der Erstickungstod durch toxische Gase im Brandrauch und nicht die direkte Flammeneinwirkung. Die meisten Brände, durch die Menschen zu Schaden kommen, entstehen nachts im privaten Wohnungsbereich. Der gefährliche Brandrauch breitet sich unbemerkt in der gesamten Wohnung aus. Die Bewohner werden überrascht, da der menschliche Geruchssinn im Schlaf ausgeschaltet ist. Rauchmelder erkennen den Brandrauch frühzeitig, alarmieren die Bewohner durch einen lauten Signalton und ermöglichen die rechtzeitige Flucht aus der Wohnung. Viele Opfer hätten gerettet werden können, wären sie im frühen Brandstadium geweckt worden. mehr...
Russbrand im Schornstein (Schornsteinbrand) (463 KB)
Durch die Renaissance des Brennstoffes Holz, nicht zuletzt auf Grund der steigenden Energiepreise, treten wieder öfter Russbrände in Schornsteinen auf. In den seltensten Fällen ist eine nicht ordnungsgemäße Reinigung ursächlich. Ganz im Gegenteil, die vorgeschriebenen regelmäßigen Überprüfungen und Reinigungen durch den Schornsteinfeger tragen dazu bei, dass die Anzahl der Russbrände nicht übermäßig zunimmt. Dies soll jedoch nicht dazu verleiten, diese Brandart weniger zu beachten. Gerade in ländlichen Gebieten und in Altstadtbereichen sind alte Schornsteinkonstruktionen und Feuerstätten keine Seltenheit und deshalb anfälliger für Russbrände als bei Neubauten. Trotzdem können sie auch bei neuen Feuerungsanlagen entstehen, wenn diese falsch bedient oder mit nicht geeigneten Brennstoffen beheizt werden. mehr...
Überspannungsschutz (59 KB)
Ach du
lieber Himmel! Stoßseufzer dieser Art dürften Petrus nur wenig beeindrucken
– beschert er uns doch jedes Jahr bis zu 30 Tage mit Gewittern, dass es nur
so kracht. Zweifellos ein faszinierendes Naturschauspiel, aber leider auch
eine große Gefahr für Mensch und Gebäude, denn bei Gewittern kommt es zu
gewaltigen elektrischen Entladungen. Besonders unseren teuren elektrischen
Geräten und Anlagen droht durch Blitz das schnelle Aus. Diagnose:
Überspannungsschaden. Derartige Schäden müssen allerdings nicht als
unabwendbar hingenommen werden. Diese können durch geeignete
Schutzvorkehrungen gemindert oder vermieden werden.
Bevor also Fernseher und PC als Folge eines Blitzes ausfallen, sollten Sie
investieren und zwar in wirksame Schutzmaßnahmen.
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In Schulen, Kindergärten und ähnlichen Einrichtungen ergeben sich durch Brände, Explosionen, Unwettereinflüsse oder Bombendrohungen besondere Gefahren. Oberstes Gebot ist der Schutz von Leben und Gesundheit aller Nutzer sowie die Vermeidung von Panik. Die Leitung und der Träger der Einrichtung sollten sich der Verantwortung für die Ergreifung von vorbeugenden Maßnahmen und Verhaltensregeln sowie für die Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen (Alarmierungsanlage, Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen etc.) bewusst sein. Im Gefahrenfall müssen eine sofortige Alarmierung innerhalb der Einrichtung, die Verständigung der Hilfeleistenden Stelle (Feuerwehr, Polizei), die ersten Selbsthilfemaßnahmen und die schnelle Räumung der Schule sichergestellt werden. mehr...