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Jahresbericht 1997

1. Mitglieder
2. Ausbildungsstand
3. Einsätze
4. Dienstplan
5. Veranstaltungen
6. Zusammenarbeit mit Kaltenkirchener Vereinen und befreundeten Verbänden
Abschließende Bemerkungen


1. Mitglieder

Die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen hatte am 31.12.1997 folgenden Personalstand:
7 Ehrenmitglieder, 81 Aktive Kameraden, 38 Kameradinnen und Kameraden in der Jugendfeuerwehr, 551 Passive Mitglieder

Im Berichtsjahr wechselte der Kamerad Sven Röder, der bereits seit Mai 1989 in der FF Sembten/Brandenburg aktiven Feuerwehrdienst leistete, in die aktive Wehr. Während seiner Zeit in Sembten nahm er letztes Jahr auch mehrere Tage an dem Hochwassereinsatz an der Oder teil.

Aus der Jugendfeuerwehr wurden die Kameraden Jan-Peter Brakhage, Jan Reiser und Thorsten Schweim übernommen.

Als Anwärter wurden die Kameraden Jörn Brodersen, Andreas Möller und Jan Steinert neu aufgenommen.

Im abgelaufenen Berichtsjahr verließ der Löschmeister Ralf Bendowski, der jahrelang den Posten des Kassenwartes ausübte, aus beruflichen Gründen die Wehr. Der Kamerad Jörn Brodersen verließ, nach einem Jahr als hauptamtlicher Gerätewart, ebenfalls die Wehr. Die Kameraden Jan-Peter Brakhage, André Schallert, Jan-Olav Seegmüller und Frank Sombrutzki traten ebenfalls, größtenteils aus zeitlichen Gründen, aus der Wehr aus.

Die Zahl der passiven Mitglieder verringerte sich um 9 Mitglieder.
 

2. Ausbildungsstand

Aufgrund der stärkeren Mitgliederzahl, dem größeren Anteil an neuen Kameraden und dem größeren Bestand an Fahrzeugen und Geräten wurde im Berichtsjahr 1997 die Ausbildung der Kameraden intern umgestellt. So wurde an den meisten Wehrdiensten die Wehr in zwei Züge aufgeteilt. Während der eine Zug sich wichtige technische Grundlagen im Feuerwehrgerätehaus aneignete, übte der andere Zug mit den Fahrzeugen und Geräten im Außendienst.

Ebenfalls umgestellt wurde die Technische Ausbildung, die jetzt von dem Zugführer Thomas Schwedas-Kassebaum geleitet wird, und die Komponenten Drehleiter-, Rüstwagen-, Maschinisten- und die Fahrerausbildung umfaßt. Die weiteren Sonderdienste, wie die Atemschutz- und die Gefahrgutausbildung, wurden an getrennten Terminen durchgeführt. Desweiteren wurde an 11 Gruppendiensten aus- bzw. weitergebildet.

Hier gilt der Dank allen Ausbildern der Wehr, die wie jedes Jahr zusätzliche Zeit in diese Aufgabe investierten.

Nachdem Dirk Krell die Funktion des Jugendfeuerwehrwartes Anfang des Jahres abgeben hatte, wurde diese Aufgabe von Heiko Kleist übernommen. Auf eigenem Wunsch gab dieser die Funktion Ende Juni aber wieder ab, so daß Dr. Stefan Paululat diese dann bis zur Wahl des neuen Jugendfeuerwehrwartes Danyel Leuschner kommissarisch übernahm. Unser Dank gilt allen Kameraden der Wehr die 1997 die Geschicke der Jugendfeuerwehr geleitet und sich der Betreuung und Ausbildung der Jugendfeuerwehrkameradinnen und -kameraden gewidmet haben.

Damit die Aus- und Weiterbildungen innerhalb der Wehr, sowie auf Kreisebene bei Lehrgängen des Kreisfeuerwehrverbandes aktuell durchgeführt werden können, war es auch im abgelaufenen Berichtsjahr notwendig, daß Kameraden an Lehrgängen beim Kreisfeuerwehrverband, an der Landesfeuerwehrschule in Harrislee und Rendsburg, sowie an der Landesfeuerwehrschule in Hamburg teilgenommen haben.

Folgende Lehrgänge wurden besucht:

Atemschutz: Steffen Heiden, Jens Herrmann, Carsten Körbl, Martin Krüger, Simon Pokar, Bastian Schreiner

TS-Maschinisten: Jörg Grabowski, Martin Krüger, Bastian Schreiner

Funk: Hans-Jürgen Becker, Jörg Grabowski

Gefährliche Stoffe und Güter, Teil 1: Heiko Kleist

Truppführer: Lars Bardenhagen, Jens Herrmann, Carsten Körbl

Brandschutzerziehung: Karsten Radtke

Gerätewartung: Karsten Radtke

Zugführung 2: Holger Gebauer

Planungsseminar für den vorbereitenden Katastrophenschutz einer unteren Katastrophenschutzbehörde: Hans-Peter Schultheiß

Marc Windbacher vom DRK-Ortsverein führte in der Feuerwache einen Erste Hilfe-Lehrgang durch, bei dem 16 Kameraden Ihr Wissen auffrischten.

Desweiteren wurde dem Kameraden Dr. Stefan Paululat nach Erfüllung diverser Kriterien seine Fachkunde im Rettungsdienst bescheinigt.

Allen Lehrgangsteilnehmern herzlichen Dank dafür, daß Sie neben den normalen Ausbildungsdiensten und dem Einsatzgeschehen auch hierfür noch Zeit gefunden und Ihre Freizeit, in vielen Fällen sogar ihren Urlaub, für den Brandschutz geopfert haben.


3. Einsätze

1997 war mit 183 Einsätzen im Vergleich zum Vorjahr (207 Einsätze) wieder ein etwas ruhigeres Jahr, was die Anzahl der Einsätze betrifft. Die folgende Aufstellung belegt aber, daß im Jahr 1997 durchaus nicht weniger, sondern sogar mehr zu tun gewesen ist.

56 Einsätze wurden an Wochentagen in der Zeit von 7:00 bis 17:00 Uhr, 78 in der Zeit von 17:00 bis 7:00 Uhr und 49 an den Wochenenden und an Feiertagen gefahren. 3660 Kameraden waren dabei 157 Stunden im Einsatz.

Auf unser Gemeindegebiet entfielen 169 Einsätze, nachbarschaftliche Löschhilfe wurde von uns 14 mal gefordert und durchgeführt.

Die Einsätze gliedern sich wie folgt auf:
40 Kleinbrände, 24 Mittelbrände, 11 Großbrände

Darunter waren auch 8 Kraftfahrzeug- und vor allen Dingen 34 Containerbrände zu verzeichnen.

Leider mußten wir 1997 zu 11 Großfeuern ausrücken. 5 Großfeuer hatten wir davon im Stadtgebiet zu verzeichnen, 6 weitere in unseren Nachbargemeinden Oersdorf, Alveslohe und Schmalfeld.

Erwähnt werden sollte hier der Kröger-Hof (Kisdorf/Feld), 1 Pferdestall und 2 Strohdachhäuser in Oersdorf, sowie 2 weitere Strohdachhäuser in Alveslohe.

Am 11.07.97 um 2:20 Uhr brannte dann im Ortskern die Chemische Reinigung und Wäscherei-Mohr. Nachdem vorrangig das Feuer durch die Wehr bekämpft wurde, überprüfte der ABC-Zug, der Prüfröhrchen für eine Perchlorethylenmeßung hatte, den Schadstoffgehalt an der Einsatzstelle. Die Prüfung war jedoch negativ, da der Tank, der sich mitten in der Brandstätte befand, nicht beschädigt wurde.

Zusammen mit den Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten war die Feuerwehr Kaltenkirchen hier 14 Stunden im Einsatz. Obwohl von 2:20 Uhr an viel von den Kameraden gefordert wurde, traten die meisten der eingesetzten Kameraden, wie schon so oft, zwar etwas müde und erschöpft aber pünktlich am Morgen Ihren Dienst bei Ihren Arbeitgebern an.

Gleich eine Serie von Einsätzen bescherte uns die Grund- und Hauptschule am Lakweg:

15.04.97 10:04 Uhr: Gefahrguteinsatz, läuft Ammoniak aus. Nach einigen Minuten konnte die Ursache beseitigt werden. Anschließend wurden die Räume mit dem Turbolüfter gut belüftet.

20.05.97 18:29 Uhr: Feuer im Werkraum. Auch hier konnte nach kurzer Zeit die Ursache (ein Ofen) ausgemacht und das Feuer gelöscht werden. Danach wurde die Schule wieder belüftet, so daß der Schulbetrieb fortgesetzt werden konnte.

18.08.97 16:32 Uhr: Brennt Dachstuhl. Als nach 4 Minuten das erste Fahrzeug an der Schule eintraf, brannte bereits der ganze Dachstuhl der Grundschule. Sofort wurde für Kaltenkirchen 2. Alarm gegeben, so daß die Wehren Alveslohe, die Gemeindewehr Henstedt-Ulzburg, Kisdorf, Oersdorf und Winsen nachalarmiert wurden. Nach weiteren 10 min stürzte der Dachstuhl ein.

Um 16:47 Uhr wurde vorsorglich der ABC-Zug alarmiert, um Schadstoffmessungen durchzuführen. Desweiteren waren die Polizei, der Rettungsdienst und die SEG vor Ort.

Insgesamt waren 271 Einsatzkräfte am Einsatz beteiligt. 217 Schläuche, das entspricht einer Länge von 4280 m, wurden bei diesem Einsatz verlegt und wieder aufgenommen.

Nach 40 min war das Feuer unter Kontrolle, Nachlöscharbeiten, das Abpumpen vom Löschwasser und Aufräumarbeiten nahmen weitere 5 Std. in Anspruch, so daß um 22:00 Uhr der Einsatz beendet werden konnte.

Im Rahmen der Technischen Hilfeleistung wurden von uns 6 Personen gerettet. 3 Personen konnten leider nur tot geborgen werden.

Zu Sturm- und Wasserschäden, sowie zu sonstigen Hilfeleistungen wurden wir 20 mal gerufen.

3 Ölspuren wurden durch uns abgestreut, 13 mal wurde von uns Öl und Benzin nach Verkehrsunfällen, 3 mal ein Gefahrstoff und 2 mal sonstige Stoffe aufgenommen.

Sicherheitswachen wurden von uns bei 2 Veranstaltungen durchgeführt.

Mit dem Zuwachs bei den Gewerbebetrieben und den Einwohnerzahlen nehmen auch die Fehlalarme zu. Hiervon hatten wir im abgelaufenen Jahr 51 zu verzeichnen, von denen 11 sogar böswillig waren. Hierunter fielen auch 13 Alarme durch Brandmeldeanlagen. Die restlichen Fehlarlarme könnten beispielsweise ein Feuer gewesen sein, das anderweitig erfolgreich bekämpft wurde.

Außerdem nahm die Wehr an 3 größeren Alarmübungen in und um Kaltenkirchen teil.


4. Dienstplan

Folgende Dienste wurden 1997 durchgeführt:
12 Arbeitstagungen des Vorstandes (sowie 1 Sitzung mit dem Magistrat der Stadt), 1 Jahreshauptversammlung, 12 Wehrdienste, 1 Alarmübung, 1 Großübung, 40 Gruppendienste, 7 Technische Ausbildungen, 5 Gefahrgutausbildungen, 3 Atemschutzausbildungen (davon eine in Tinglev/Dänemark), 5 Treffen der gewählten Führungskräfte

Auch 1997 haben wir wieder mit diversen Wehren des Kreises, mit haupt- und ehrenamtlichen Kräften vom DRK, der Polizei, dem THW und der JUH zusammengearbeitet.

Erwähnt werden soll hier stellvertretend eine Großübung mit der Autobahnpolizei Neumünster, dem DRK Rettungsdienst, der SEG vom DRK Ortsverband, der JUH und dem THW.

Angenommen wurde ein Verkehrsunfall eines Reisebusses auf der Autobahn, hier wurde alternativ der Truppenübungsplatz in Moorkaten gewählt, bei dem es 30 Leichtverletzte und 2 Schwerverletzte zu retten und 1 Toten zu bergen galt. 50 PKWs verursachten vor der Unfallstelle einen Stau. Hier sei den Kameraden der Reserveabteilung, der FF Alveslohe, der DLRG, sowie einigen Frauen der Wehr gedankt.

Natürlich war auch die eintägige Übung in Tinglev/Dänemark wieder eine der interessantesten Ausbildungen. Kameraden aus Dänemark und Kaltenkirchen haben drei Atemschutzübungen ausgearbeitet, wobei es Personen aus verqualmten Gebäuden zu Retten und Brände über die Drehleiter im 1. Obergeschoß zu Löschen gab. Außerdem mußte ein Kellerbrand bekämpft werden.

Bei Einsätzen und Übungen wurden 198 Masken und 11 Vollschutzanzüge eingesetzt. Bei Übungen wurden 137.000 l, bei Einsätzen 183.400 l, das sind zusammen insgesamt 320.400 l Atemluft verbraucht. Hier sei den ehrenamtlichen Atemschutzgerätewarten Claus Liebe und Uwe Schönhoff gedankt, die nach jeder Übung und nach jedem Einsatz jede Maske und jedes Gerät überprüfen mußten.

Ebenfalls ehrenamtlich arbeitet der Technische Dienst unter Leitung des ehrenamtlichen Gerätewartes Karsten Radtke. Allein während der 45 durchgeführten Dienste - jeweils ca. 3,5 Std. - wurden im abgelaufenen Jahr mit durchschnittlich 11 Kameraden der Aktiven- und der Jugendfeuerwehr ehrenamtlich 1.732,5 Std. Technischer Dienst geleistet. Rechnet man diese Stundenzahl in Arbeitswochen und -tage um, so sind das nur für diesen Bereich, genau 45 Arbeitswochen mit 38,5 Std., was wiederum 360 Arbeitstagen entspricht. Eine hauptamtliche Kraft hätte hierfür 1 ½ Arbeitsjahre benötigt. In diesen Zahlen ist nicht die Zeit enthalten, die nach jedem Einsatz für die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft benötigt wird. Dem Gerätewart und seinen Helfern gilt hier unser besonderer Dank.

Die Fahrzeuge legten im vergangenen Jahr 20.790 km zurück, wovon alleine der Kleinbus (Schnullerbus) 8.143 km gefahren ist. Die Fahrzeuge der Technischen Einsatzleitung fuhren zusätzlich 4.191 km.

Erstmalig trafen die gewählten Führungskräfte der Wehr an 5 Terminen zusammen, um die Ausrückanordnung und die Meldereinteilung zu überarbeiten, sowie um Einsätze nachzubereiten, bzw. um Führungsstrukturen für Einsätze zu erarbeiten.


5. Veranstaltungen

Folgende Veranstaltungen wurden im vergangenen Berichtsjahr durchgeführt:
11.01.97 Grünkohlessen in Tietjes Gasthof in Nützen, 12.04.97 Außerordentliche Mitgliederversammlung anläßlich der Übergabe eines neuen LF 16 H, 26.04.97 Frühlingsfest in der Feuerwache, 09.08.97 Grillfest an der Feuerwache, 06.09.97 Brandmanöver aller Jugendfeuerwehren des Kreises, 10.10.97 Laternenfest mit Umzug durch Kaltenkirchen, 13.11.97 Wahl eines neuen Jugendfeuerwehrwartes, 14.11.97 Preisskat- und Knobelabend, 14.12.97 Kinderweihnachtsfeier, 19.12.97 Weihnachtsfeier der Wehr

Begonnen hat das Jahr wieder mit dem Grünkohlessen in Tietjes Gasthof in Nützen, wo über 110 Kameraden, deren Frauen und natürlich die geladenen Gäste bis in den frühen Morgen ausgelassen feierten. Der Höhepunkt des Abends war sicherlich der Auftritt der Müllmänner, die mit Ihrer Variante von "Ma Na Ma Na" den Abend zum vollen Erfolg werden ließen.

Im April feierte die Wehr das Frühlingsfest, wo es neben Cocktails, Pizza und diversen anderen Köstlichkeiten, fetzige Musik der siebziger und achtziger Jahre gab, so daß viele erst zu später Zeit den Weg ins nächtliche Lager fanden.

Zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Wehr gehört mittlerweile auch das Grillfest an der Feuerwache. Bei sehr gutem Wetter wurde spontan auf die vorgeschriebene Kleiderordnung verzichtet und für die Bevölkerung der Stadt und deren Umgebung ein gemütlicher Abend organisiert. Für die stimmungsvolle Musik sorgte erneut die Feuerwehrkapelle Ellerau.

Im September richtete die Feuerwehr Kaltenkirchen am Schulzentrum Marschweg eine Großübung für die Jugendfeuerwehren des ganzen Kreises aus. Hieran nahmen insgesamt 256 Jugendliche aus 16 Jugendfeuerwehren teil. Anschließend fand ein Kommers in der Fahrzeughalle statt.

Das Wetter beim Laternenfest war dieses Jahr besonders schlecht. Trotzdem wurde der Umzug, wenn auch ohne Musikbegleitung, durchgeführt. Bei stürmischen Regenschauern schlug man den direkten Weg zur Feuerwache ein, wo das Musikkorps Kaltenkirchen mit vielen schönen Liedern auf die Laternegänger wartete. Hier konnten sich dann auch die Kleinen und Großen mit heißem Kakao und Glühwein, sowie leckeren Sachen vom Grill stärken.

Die Kinderweihnachtsfeier, zum ersten Mal mit allen Kindern der aktiven Kameraden, war für diese bestimmt der Höhepunkt des Jahres. Gab es hier doch für alle von der Wehr ein kleines Geschenk. Hier gilt unser Dank Elke Möller, Susanne Steenbuck und Gabi Hertes, die nicht nur für die Überraschung der Kleinen, sondern auch für die Überraschung der Großen sorgten. Eigens für die Eltern haben die Großen der Kleinen das Stück die „Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski eindrucksvoll einstudiert.

Alle Veranstaltungen waren hervorragend organisiert, so daß der Erfolg nicht ausblieb. Zu verdanken haben wir das zum größten Teil dem Festausschuß der Wehr mit Karl-Heinz Möller an der Spitze, sowie den Kameraden Lars Bardenhagen, Erich Blöcker, Kay Fischer, Peter Sünkel und Gerd Thies.


6. Zusammenarbeit mit Kaltenkirchener Vereinen und befreundeten Verbänden

Bei zahlreichen Veranstaltungen nahmen aktive Kameraden der Wehr oder der Jugendfeuerwehr teil. Meistens unterstützen Sie dabei andere Vereine und Verbände. So unterstützte die Wehr im vergangenen Jahr z. B. wieder die Kaltenkirchener Turnerschaft bei dem Stadtlauf am 1. Mai, sowie die Holstentherme bei Ihrem Seifenkistenrennen.

Auch bei verschiedenen Veranstaltungen konnten wieder zahlreiche Preise gewonnen werden. Unter anderem erreichte die Mannschaft der aktiven Kameraden bei der ersten Fahrübung des Kreises den ersten Platz. Auch die Schützen waren wieder erfolgreich, so belegten Sie bei mehreren Vergleichsschießen mit dem Schützenverein und der Bundeswehr vordere Plätze.

Das die Pflege von partnerschaftlichen Verbindungen über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren nicht ganz einfach ist, weiß jeder. Gerade deshalb ist es interessant, daß es auch im abgelaufenen Jahr gelang die Kontakte nach Hellevad/Gemeinde Rodekro in Dänemark mit mehreren Treffen zu festigen. Allerdings mußte ein geplantes Sommerfest, bei dem der Kontakt bei einer gemütlichen Feier gestärkt werden sollte, ausfallen.


Abschließende Bemerkungen

Zum Schluß des Jahresberichtes möchten wir es nicht versäumen den Verantwortlichen der Stadt, allen voran der Bürgervorsteherin Frau Amthor und dem Bürgermeister Herrn Zobel, dem Magistrat und der Stadtvertretung, aber auch den Damen und Herren der Verwaltung, insbesondere dem Ordnungsamtsleiter Herrn Köhler, die für uns im Rathaus immer ein offenes Ohr haben, unseren Dank auszusprechen.

Konnte doch mit Ihrer Hilfe endlich das lang geforderte zweite LF 16 im April übernommen werden. Wie wichtig dieses Fahrzeug und seine Ausrüstung für die Stadt gerade 1997 war, möchte ich an einem einzigen Ausrüstungsgegenstand belegen. So befindet sich auf diesem Fahrzeug auch der Turbolüfter, den wir unter anderem 3 mal an der Grund- und Hauptschule am Lakweg eingesetzt haben. Ohne diesen hätte beispielsweise der Schulbetrieb nach dem ersten Einsatz nicht sofort wieder aufgenommen werden können.

Auch 1998 sind wieder Anschaffungen geplant. Obwohl anscheinend die Gelder dafür bereits bewilligt sind, wird die Beschaffung fast immer durch endlose Bürokratie verzögert. Zudem haben die Kameraden, die für die jeweiligen Bereiche zuständig sind einen erheblichen zusätzlichen Zeitaufwand zu verrichten. Nachdem gerade die Zahlen für die geleisteten Stunden aufgezählt wurden, sind jetzt die Politiker gefordert, uns ehrenamtliche Feuerwehrleute von solchen Dingen weitgehendst zu entlasten.

Das soll aber nicht bedeuten, das unsere Fachleute nicht weiter helfen wollen, sondern nur, daß man viele Dinge auch unbürokratischer erledigen könnte.

Bedanken möchten wir uns auch bei allen anderen Feuerwehren, der Polizei, dem DRK, dem THW, der DLRG und allen anderen Verbänden, die mit uns gemeinsam arbeiten.

Der größte Dank für die geleistete Arbeit im Jahr 1997 gilt aber wieder den Kameraden aus der Wehr und den Kameraden und Kameradinnen aus der Jugendfeuerwehr. Mögen diese auch 1998 nicht Müde werden und zum Wohle aller Bürger, EHRENAMTLICH und FREIWILLIG, wieder viele Aufgaben übernehmen und bewältigen.

Kaltenkirchen, den 31. Dezember 1997


Jürgen Wagner, HBM (Gemeindewehrführer), Holger Gebauer, HLM (Schriftwart)
 

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