Am 04.07.07 wurde am Rettungszentrum des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg der neue Christoph 29 in Dienst gestellt. Der Rettungshubschrauber vom Typ EC 135 T2i ist einer der modernsten der Welt und ersetzt eine Bell 212.
Der Hubschrauber ist neben modernster medizinischer Ausstattung (u.a. einer nagelneuen Monitor-Defibrillatoreinheit vom Typ Corpuls 3) auch flugtechnisch auf dem neuesten Stand. Er verfügt über ein digitales Kartennavigationssystem, eine Antikollisionseinrichtung sowie ein aktives, lasergestütztes Hinderniswarnsystem. Er hat deutlich geringere Außenmaße und eine verringerte Lärmemission und ist somit optimal für die Stadtrettung geeignet.
Die Bundeswehr betreibt seit dem 16. Juli 1973 ein Luftrettungszentrum am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg. Der ursprüngliche Hubschraubertyp Bell UH-1D (Funkrufname SAR 71), freundschaftlich "Anneliese" genannt flog bis Januar 2006 ca. 50.000 Einsätze. Im Januar 2006 übergab die Bundesluftwaffe den fliegerischen Teil der Luftrettung an die Piloten der Bundespolizei der Grenzschutzstaffel Nord aus Bad Bramstedt. Der Hubschrauber wurde gegen eine Bell 212 ausgetauscht, ein Zivilschutzhubschrauber des Bundesinnenministeriums. Am 04.07.07 wurde nun dieser Typ gegen die EC 135 T2i ausgetauscht, die die Leistungsfähigkeit des Rettungszentrums der Bundeswehr über die nächsten Jahre hinweg sicherstellen wird. Der Hubschrauber ist in gutem, altem KatSchutz-Orange lackiert und wird dem Rettungszentrum der Bundeswehr vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur Verfügung gestellt. Die medizinische Besatzung (Notarzt und Rettungsassistent) wird weiter von der Anästhesieabteilung des Bundeswehrkrankenhauses mit Unterstützung von Reservisten und Vertragsärzten gestellt.
Verfasser: BM Stefan Paululat
Datum der Veröffentlichung:
04.07.2007
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