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Feuerwehr Kaltenkirchen hat eine Stimme im Landtag

Feuerwehrmann Andreas Beran aus Kaltenkirchen wurde im Rahmen der ersten Sitzung des schleswig-holsteinischen Landtages im Januar als neues Mitglied des Landesparlamentes vereidigt. Der 55jährige Diplom-Verwaltungswirt rückte in den Landtag nach und besetzte das Mandat von Ulrike Rodust, die sich künftig auf das Europaparlament konzentriert. Die Verpflichtung des Sozialdemokraten Beran nahm Landtagspräsident Martin Kayenburg vor. Danach empfingen Beran und Kayenburg eine Abordnung der FF Kaltenkirchen, die ihrem Mitglied die Gratulation der Wehr überbrachte. Andreas Beran ist kein Landtagsneuling. Er war bereits 1995 / 1996 und von 2000 bis 2005 Mitglied im schleswig-holsteinischen Landtag. Dabei wirkte er u.a. als Vorsitzender des Sozialausschusses. Seit 2007 ist Andreas Beran Vorsitzender des Landesparteirates der SPD.

Bereits 1982 trat Andreas Beran in die FF Hüttblek im Kreis Segeberg ein und war dort Gruppenführer. Seit Anfang des neuen Jahrtausends ist er wohnortbedingt Mitglied der FF Kaltenkirchen und führt den Dienstgrad eines Löschmeisters.

Sein besonderes Interesse gilt dem Bereich der psychosozialen Nachsorge für Einsatzkräfte. Hierzu hat sich Andreas Beran durch verschiedene Ausbildungen umfangreiche Qualifikationen erworben, die er für die Feuerwehr einsetzt. Beran ist verheiratet und zwei Söhne, die ebenfalls Feuerwehrmitglieder sind.

Nachdem der ehemalige Landtagsabgeordnete und Feuerwehrmann Gerhard Poppendieker mit dem Ende der letzten Legislaturperiode in den Ruhestand ging, sitzt nun wieder ein Abgeordneten im Parlament, der die Sorgen und Nöte der Feuerwehren aus der Basisarbeit kennt.

Quelle: LFV-SH Newsletter, Ausgabe 04/2009
Datum der Veröffentlichung: 29.01.2009


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