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Weihnachten 2009 – Deutscher Feuerwehrverband zieht erschreckende Bilanz

"Mindestens zwölf Menschen sind bundesweit bei Bränden an den Weihnachtstagen ums Leben gekommen, drei weitere bei einem tragischen Gasunglück. Dies ist aus Sicht der Feuerwehren eine erschreckende Häufung und einmalig während der Weihnachtstage in den vergangenen Jahren", sagte Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Die Brandopfer waren bei je zwei Bränden in Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zu beklagen. Allein fünf Menschen verloren im nordrhein-westfälischen Unna bei einem Wohnhausbrand ihr Leben. Bei diesen und weiteren Feuern wurden laut DFV außerdem mindestens 25 Menschen verletzt, mehrere davon schwer.

"Die meisten Brandopfer der Weihnachtstage waren in den Abend- und in den frühen Morgenstunden zu beklagen. Dies ist ein starkes Indiz dafür, dass Menschen vom Feuer überrascht wurden. Der Deutsche Feuerwehrverband sieht sich deshalb in seiner Forderung nach einer gesetzlichen Einbaupflicht für Rauchwarnmelder in Privatwohnungen in allen Bundesländern bestätigt. Bislang ist dies erst in acht von 16 Bundesländern der Fall", erklärte Kröger.

Er dankte allen Feuerwehrangehörigen für ihre Leistungen, insbesondere denen, die bei den schweren Brandereignissen an den Weihnachtstagen im Einsatz waren. Den Angehörigen der Todesopfer gelte auch das Mitgefühl der Feuerwehren, so Kröger.

In Schleswig-Holstein gibt es bereits gesetzliche Regelungen zum Einbau von Rauchwarnmeldern in Privathaushalten. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen müssen diese bis zum 31.12.2010 mit Rauchwarnmeldern ausrüsten. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie bei jeder Feuerwehr.

Verfasser: Mark Michael Schmauser
Datum der Veröffentlichung: 31.12.2009


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