Aktuelle Umfragewerte bestätigen den großen Erfolg der Kampagne "Rauchmelder retten Leben". Bundesländer mit einer gesetzlichen Rauchwarnmelderpflicht haben die höchsten Ausstattungsquoten vorzuweisen. Allen voran mit fast 80 % ist Mecklenburg-Vorpommern, wo die Übergangsfrist zur Ausstattung von Bestandsbauten mit Rauchwarnmeldern am 31.12.2009 endete. Die weiteren Spitzenreiter sind Hamburg und Schleswig-Holstein mit mehr als 50 % Ausstattungsgrad. Hier laufen die Übergangsfristen Ende 2010 ab. Schlusslichter trotz intensiver Aufklärungsarbeit der Feuerwehr sind Berlin und Sachsen mit jeweils nur rund 20 % – beides Länder ohne Rauchwarnmelderpflicht. Neun Bundesländer haben bislang eine Rauchwarnmelderpflicht für private Haushalte gesetzlich verankert (02/2010), zu der die kontinuierliche Überzeugungsarbeit der Feuerwehren, Schornsteinfeger, Versicherungen und des Fachhandels im Rahmen der Kampagne "Rauchmelder retten Leben" geführt hat. Dadurch hat sich in diesen neun Bundesländern der Ausstattungsgrad seit 2006 um 41 % erhöht.
Quelle:
LFV-SH Newsletter, Ausgabe 7/2010
Datum der Veröffentlichung: 16.03.2010
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