Kiel - Durch das Abbrennen von Osterfeuern wird in vielen Ortschaften mit Unterstützung der Feuerwehr Brauchtumspflege betrieben. In den zurückliegenden Jahren wurde dieser alte Brauch verstärkt wieder aufgegriffen. Leider wird das so genannte Brauchtumsfeuer oftmals mit der bequemen Beseitigung des Baumschnitts und anderer Gartenabfälle sowie Restmüll verwechselt.
"Vereinzelt hat es bei diesen Veranstaltungen immer wieder Unfälle und andere Schadensfälle gegeben", warnt Landesbrandmeister Detlef Radtke, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein.
Die Feuerwehr gibt folgende Sicherheitsregeln und bittet um Beachtung:
Auflagen der örtlichen Ordnungsbehörde einholen
Absprache mit der örtlich zuständigen Feuerwehr
Die Feuerwehr stellt in der Regel eine Brandsicherheitswache
Erst an dem Tag, an dem das Feuer entzündet werden soll, das Material aufschichten oder umschichten, so können vor allem Kleintiere, die dort Unterschlupf gesucht haben, flüchten
Genügend Sicherheitsabstand einhalten zu Gebäuden, Wäldern, öffentlichen Verkehrsflächen, Wohngebieten
Zum Schutz der Umwelt nur unbehandeltes Holz, trockenes Baum- und Strauchwerk verbrennen
Sperrmüll, Reifen oder sonstige Abfälle dürfen nicht verbrannt werden
Keine Brandbeschleuniger als Hilfsmittel für das Anzünden benutzen
Das Feuer ist ständig unter Aufsicht zu halten
Sicherheitsabstände zum Osterfeuer bzw. zur Glut festlegen
Wählen Sie im Falle eines Notfalles oder Brandes sofort den Notruf 112.
Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.
Quelle:
Landesfeuerwehrverband
Schleswig-Holstein (LFV SH)
Link:
http://www.lfv-sh.de/aktuelles/cont_aktuelles.php3
erschienen am 30. März 2010